Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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nach Trieſt, ging von da uͤber die Alpen, kam durch Steyermark, Oeſterreich, Maͤhren, in das Lager der Ruſſen, betrat den oͤſterreichiſchen Antheil Polenus, und kam nach Lemberg; dieſe Stadt, die Hauptſtadt des Landes, iſt hinlaͤnglich be⸗ voͤlkert und kultivirt. Das oͤſterreichiſche Polen wird theils von Polen, theils von zahlreichen, Han⸗ del treibenden Juden bewohnt. Gegen Suͤden erhe⸗ ben ſich die karpathiſchen Gebirge, welche es von Oſten gegen Weſten von Ungarn trennen. Da dieſe Provinz nicht von den Suͤdwinden durchſtrichen wird, und gegen Norden liegt; ſo ſind ihre Fruͤchte und Baͤume nicht ſo gut; weil uͤber Lemberg die Berge ſeitwaͤrts gegen Suͤden laufen, ſo hat ſie ſchoͤne Wei⸗ den, Fruͤchte, Baͤume und vierfuͤßige Thiere jeder Art im Ueberfluß. Polen hat keinen Wein, aber kothiges Waſſer und gutes Bier im Ueberfluß.

Bukkowinien, welches von Oſt gegen Suͤd ſich mit Polen verbindet, iſt waldig, hat ſehr uͤppige Weiden; die Einwohner ſind groß. Aus dieſer hoch⸗ liegenden Landſchaft ſtroͤmen viele Fluͤſſe nach Polen, in die Moldau und nach Siebenbuͤrgen; die Hauptſtadt Bukkowiniens itt die von vielen Kaufleu⸗ ten bewohnte, auf einer Anhoͤhe gelegene Stadt Zey⸗ nowitz; unterhalb gegen Oſten fließt der Prut, uͤber ihn fuͤhrt eine Bruͤcke; jenſeits deſſelben iſt eine Ebene.

Den zu Oeſterreich gehoͤrigen Theil Polens