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ben noch einige Nachkoͤmmlinge in Klauſenburg, wo ſie ein eigenes Bethaus haben.
Die Ruſſen oder Ruthener verließen im ach⸗ ten Jahrhunderte Weiß⸗Rußland, bevoͤlkerten Bulgarien, Servien, die benachbarten Laͤnder, und beide Donau⸗Ufer; bei dieſer Gelegenheit wandte ſich auch ein Theil derſelben nach Siebenbuͤrgen. Die Bulgaren, durch die Einfaͤlle der Tuͤrken be⸗ unruhigt, ließen ſich in Weiſſenburg, Alviczin und Deva nieder.
Die Servier oder Rascianer, Raitzen kamen im XVI. und XVII. Jahrhunderte nach Sie⸗ benbuͤrgen, vermiſchten ſich mit den Wallachen, und wohnen in den Bezirken der Sachſen.
Von dem Aufenthalte der Slaven in dieſer Pro⸗ vinz zeugen die Namen einiger Doͤrfer, wie Tot⸗falu, Tot⸗telke, Tot⸗haza, Tot⸗ſzallaſaxa. Jetzt findet man keine Spuren ihnen. 3
Die Ankunft der Zigeuner iſt in Dunkel ge⸗ huͤllt; ſie verbreiten ſich wie Spinnen, als Goldwaͤ⸗ ſcher, Schmidte, Muſiker ꝛc. durch das Land, und ha⸗ ben kaum einige Religion, mit Ausnahme der etwas Gebildeteren.
Man theilt die Bewohner Siebenbuͤrgens in Adeliche und Unadeliche.
Die Adelichen ſind von allen land⸗ und un⸗ edlen Arbeiten frei, und genießen beſondere Vor⸗ rechte. Zu dem Adel gehoͤren ¹) die Weltgeiſtlichen,


