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pferkeit viele Freiheiten vor den andern Bewohnern Siebenbuͤrgens.
Die gewoͤhnliche Kleidung der Sikuler iſt gantz wie die ungariſche. Sie tragen einen Guͤrtel, und in demſelben an der linken Seite in einer Scheide Meſſer und Gabel. Die zum Kriegsdienſte beſtimmten tragen dieſen gewoͤhnlich nicht. Die Hals⸗Binden, de⸗ ven ſich die alten Ungarn und Sikuler enthielten, ſind bei ihnen im Gebrauche; ihre Hemden ſind nach teut⸗ ſcher Art gemacht. Sie genoßen, als die aͤlteſten Ein⸗ wohner Siebenbuͤrgens, die groͤßten Freiheiten, waren vom Zehente, Verluſte der Guͤter, Gefangen⸗ ſchaft u. ſ. w. frei, und theilten ſich in Vornehme,
Heeresfuͤhrer und Plebejer(Gemeine), welche
in der Folge Pixidarier hießen. Sypaͤter verloren ſie unter der Herrſchaft Ungarns, und nach ihrer Trennung von derſelben die meiſten dieſer Vorrechte.
Alle Sikuler erfreuten ſich ehemals eines gleichen Adels, trennten ſich aber ſpaͤter in die drei genaunten Staͤnde.
Die Adelichen, FoͤPͤemeſek, erhielten dieſen Titel 1571, und uͤbertrafen die uͤbrigen Staͤnde an Macht und Reichthum. Aus ihnen wurden die vor⸗ nehmſten Glieder in militaͤriſchen und buͤrgerlichen Geſchaͤften erwaͤhlt.
Die Anfuͤhrer der vorderſten Rotte, Primipili, waren Soldaten, gewoͤhnlich Reiter, und hießen in ihrer Sprache Lo ifo Szekely(Lo bedeutet Pferd,


