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Voͤlkern verdorben, und mit Woͤrtern aus den Spra⸗ chen dieſer Voͤlker vermiſcht.
II. Die Sieuler, Szekler, Graͤnz⸗Sol⸗ daten, Abkoͤmmlinge der Hunnen, beſitzen noch heutiges Tags einen Theil des Landes, welches ihre Ahnen im Jahre 376 n. Chr. eroberten. Sie wohnen in dem oͤſtlichen und noͤrdlichen Theile Siebenbuͤr⸗ gens, und theilen ihre Beſitzungen in gewiſſe Di⸗ ſtrikte, welche ſie Stuͤhle nennen. Dieſelben ſind: 4) Udvarhely mit den Filialen Keresztur und Bardotz, welche im Ganzen 2 Staͤdte und 126 Doͤr⸗ fer enthalten; 2) Sepſi; 3) Kezdi; 4) Orbaiz dieſe 3 Diſtrikte fuͤhren den gewoͤhnlichen Namen Dreiſitze, weil ſie ſich vereinten, und unter einem Oberrichter geſtellt worden ſind. Sie enthalten vier Staͤdte und 83 Doͤrfer. 5) Miklosvar. 6) Ober⸗ und Unter⸗Cſik mit den Filialen Gyergyo und Kaſzon, welchen 2 Staͤdte und 61 Doͤrfer gehoͤren; 7) Marus oder Maros mit der freien koͤniglichen Stadt Marus⸗Vaſarhely; nebſt einer Stadt und 126 Doͤrfern; 8) Arannyas(Golden) mit 2 Staͤd⸗ ten und 20 Doͤrfern.
Hinſichtlich der Sitten, Kleidung, Sprache und Lebensweiſe naͤhern ſich die Sikuler etwas den Un⸗ garn, am meiſten aber den Teutſchen. Sie ſind die aͤlteſten Bewohner Siebenbuͤrgens; ihre Ahnen kaͤmpften unter Attila, und hatten wegen ihrer Ta⸗


