gen. Der Aufenthalt in ihr iſt außer den Monaten Dezember, Januar, Februar und Maͤrz wegen der großen Hitze aͤußerſt ungeſund und lebensgefaͤhrlich. In den nicht genannten Monaten weht ein Wind aus Weſt, oder von Suͤd⸗Weſt, der ein Fieber bei dem Menſchen, der da nicht geboren iſt, verurſacht, an welchem er ſtirbt oder doch lebenslaͤnglich davon die Gelbſucht mit ſich herumſchleppt. Dieſer Wind iſt zu Zeiten erſtickend heiß, und erſtickt auch wirklich. Um ſeiner ſchadenden Wirkung vorzubeugen, iſt keine Huͤlfe, als zur Zeit, in der er weht, ſich auf die Erde zu legen. Die Araber nennen dieſen Wind Samiel, die Perſer Bade Sambour. Die vermoͤgenderen Einwohner halten ſich zur Zeit, da er wehet, beſtaͤndig mit ihrer ganzen Familie im Bade auf, was aber auch nachtheilige Wirkung fuͤr die Geſundheit hat, andere verlaſſen Gomron, und begeben ſich in ge⸗ ſundere und kuͤhle Gegenden. Merkwuͤrdig iſt, daß das Fleiſch der Menſchen, die von dieſem Winde, der gemeiniglich im Junius, Julius und Auguſt wehet, erſtickt werden, ſogleich ſich klebrig anfuͤhlt, wie Fett oder das Fleiſch von Menſchen, welche ſchon Monate lange todt ſind.
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