Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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Aſepas; dann das Dorf Ondgion, welches an einem Fluſſe, uͤber welchen eine Bruͤcke geht, liegt: ferner das Dorf Iman Sade, welches ſeinen Na⸗ men von einem in ihm begrabenen Propheten hat; zuletzt das jenſeits des Fluſſes Mayn gelegene Dorf Abgherme erreichten, von dem wir des andern Ta⸗ ges nach Schiras gelangten. Der Weg von Iman Sade nach Abgherme lauft uͤber einen Berg, auf dem nichts als bittere Mandelbaͤume ſtehen. Die Fruͤchte dieſer Baͤume werden nach Indien verſen⸗ det, und dortſelbſt in der Provinz Guzeratte ſtatt kleiner Muͤnzen verbraucht. Dieſes iſt der kuͤrzeſte Weg nach Schiras, oͤfters muß man jedoch des Schnees wegen von Yesdecas oͤttlich uͤber Tcheel⸗ minar dahin reiſen. Auf dieſem Wege, wenn man von dem Berge, welcher 1 1/2 Meile von Tcheelminar entfernt iſt, herabkommt, ſieht man rechts von der

Landſtraße 12 aufrecht ſtehende in das Viereck gebaute

Saͤulen. Dieſe, von denen einige ſtehen, andere um⸗ liegen, ſind ſehr alt, und mit verſchiedenen nicht ſehr künſtlichen Fisuren behauen. An ſie ſtoßen kleine viereckige dunkle Kammern. Ich habe viele Pagoden in Indien geſehen, in deren Erinnerung mir vorkam, daß Tcheelminar ehemals ein hoͤlzerner Tempel ge⸗ weſen ſey. Wenigſtens wenn man den Ueberfluß an

Waſſer hierorts betrachtet, ſo ſcheint kein Ort in

Perſien beſſer, als dieſer daiu tauglich geweſen zu