217 Zer⸗Ateucht, d. i. Silbergewaſchner. Von dieſem Augenblicke ſoll der Prophet, welcher nun ſah, daß ihn Jedermann in großer Ehre hielt, ſich verborgen haben, und Niemanden mehr zu Geſicht gekommen ſeyn. Wohin er gekommen, weiß Niemand anzugeben, einige meinen, er ſey mit der Seele und dem Leibe in das Paradies verſetzt worden, andere dagegen hal⸗ ten dafuͤr, er habe unterwegs bei Bagdad einen ei⸗ ſernen Sarg getroffen, habe ſich in denſelben gelegt, und ſey von den Engeln weggetragen worden. Die Gauern eignen ihm 3 Kinder zu, die aber noch nicht geboren ſind, obgleich ſie ſchon ihre Namen haben. Sie heißen Ouchider, Ouchiderma und Senoietho⸗ tius. Hinſichtlich dieſer geben ſie vor, daß, als einmal ihr Prophet ohne Schiff wunderbar uͤber einen Fluß ſich begeben habe, 3 Tropfen ſeines Samens in das Waſſer gefallen ſeyen, welche da bis an das Ende der Welt aufbehalten wuͤrden. Zu dieſer Zeit wuͤrde Gott eine ihm ſehr liebe Jungfrau ſchicken, welche von dem erſten, hierauf eine andere, welche von dem zweiten, dann eine dritte, welche von dem letzten Tropfen gedachten Samens befruchtet wuͤrde. Von dieſen wuͤrden Obengenannte geboren, von welchen Ouchider mit vielem Anſehen die Welt betritt, und durch ungemeine Beredſamkeit, die er durch Wunder unterſtuͤtzt, die Lehre ſeines Vaters Ibrahim empor und in Anſehen bringt, Quchiderma, der in der Welt gleiches Aufſehen erregen kaun, bilft ſeinem
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