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Speiſen bereiten ſie ohne Salz. Von Brod wiſſen ſie nichts; dieſes wird ihnen erſetzt durch Fiſche, welche ſie an der Luft und in unterirdiſchen Gruben durch Rauch duͤrr machen. In Friedenszeit, und welu ſie von einem Streifzuge kommen, beſteht ihre Haupt⸗ beſchaͤftigung in der Jagd, wozu ſie Windſpiele(au⸗ dere Hunde leiden ſie nicht) und Falken gebrauchen. Das iſt ein armer Tatar, der nicht wenigſtens ein Windſpiel und einen Falken ernaͤhrt. Ihrem Glauben nach ſind ſie Muhametaner. Iſt Jemand geſtorben, ſo gehen ſie mit ihm zu Grabe und ſchreien dabei immer Allah! Allah! Sind ſie dort augekommen, und der Todte begraben, ſo ſpricht der Mollah einige Gebete uͤber dem Grabe, und dieß drei Tage hinter einander, bei Reichen oft 8— Monate laug alls Tage. Ihre Wunden heilen ſie mit gekochtem Fleiſche, welches ſie warm uͤber die Wunde binden. Iſt die Wunde tief, ſo druͤcken ſie gekochtes Fett, ſo heiß es der Kranke ertragen kann, in ſelbe und verbinden ſie. Das Fett von Pferden halten ſie hiebei fuͤr das heil⸗ ſamſte. Pferde haben unter dieſem, wie unter den fruͤher beſchriebenen Voͤlkern, nur die Reichen, die Armen gehen zu Fuße. um, nachdem ſie eine Fußreiſe gemacht, die Muͤdigkeit aus ihren Beiuen zu vertreiben, ſtoßen ſie Nuͤſſe, und reiben mit dem Oele ibre Füßs, was die erwunſchte Wirkung briupt. †


