Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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Da an dieſem Orte weder ein Dorf, noch eine Ka⸗ rawanſe anzutreffen war, ſo begaben wir uns eine Meile vom Fluſſe, vorzuͤglich um uns mit Wein und andern Beduͤrfniſſen zu verſehen, zum Dorfe Ada⸗ welches groͤßtentheils von Armeniern bewohnt iſt. Von da gelangten wir des andern Tages durch eine ſumpfigte Gegend auf Daͤmmen nach Coneoly, hierauf zu dem Dorfe Tuſkebaſar, zuletzt nach Cargueſlar, einem großen Dorfe, und Polis oder Polia, einer Stadt, an einem ſehr hohen Ge⸗ birge, und mit einer ſehr ſchoͤnen und aͤußerſt frucht⸗ baren Ebene.

Die Doͤrfer, die wir paſſirten, hießen Bende⸗ lur, Gerrardar, Cargeſtar, Carragalar und Corizar.

Tocia iſt eine große Stadt. Sie iſt auf einem Huͤgel erbaut, welcher ſich an ſehr hohe Berge lehnt. Auf ihrem hoͤchſten Punkte liegt die Veſte. In dieſer Stadt fand ich die beſte Karavanſe auf der ganzen Reiſe. Der groͤßte Theil der Einwohner ſind Grie⸗ chen, die vor den Tuͤrken voraushaben, daß ſie den vortrefflichen Wein, den dieſe Gegend im Ueberfluſſe hervorbringt, trinken duͤrfen.

Agiſenſalu, Ozeman, Azilar, Deleki⸗ rar, auf welche man von Tocia kommt, ſind große Ortſchaften mit Karavanſen, mit Ausnahme von Ozeman, welches eine kleine Stadt iſt, die am Fuße eines Huͤgels, auf dem ein Schloß erbaut iſt,