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wachte, maͤnnlichen oder weiblichen Geſchlechts gewe⸗
ſen. Nachtlager nahmen wir an dieſem Tage zu Car⸗ tali, einem Dorfe Bythyniens, des andern Tags zu Gebiſe, wo die alte, durch das Grabmal Han⸗
nibals beruͤhmte Stadt Lybiſſa ſtand; am dritten
Tage zu Iſnich, welche einige fuͤr die alte Stadt Nicaͤg halten. Sie iſt befeſtigt, und hat einige
große mit Mauern umgebene Plaͤtze, welche ihr ſtatt
eines Arſenals dienen. Eine Seite der Stadt liegt
an einem jaͤh abſtuͤrzenden Huͤgel, die andere auf einer Ebene, die ſich bis an das Meer erſtreckt, und den Meerbuſen von Iſnich bildet. Auf dem hoͤchſten Punkte dieſer Stadt kann man das Meer, wie die Ebene uͤberſehen. Sultan Amurath hat dieſer un⸗ begrenzten Ausſicht wegen allda einen ſchoͤnen Pallaſt
auffuͤhren laſſen. Von Konſtantinopel kann man
hieher auch zur See, und zwar bei gutem Winde in⸗
nerhalb 7— 3 Stunden gelangen.
Am vierten Tage waren wir nach Chabangi gekommen, wo ſich der Weg von Kon ſtantimopel
und von erwaͤhntem Burſe nach Perſien vereini⸗
gen. Hier verſuchten mehrere Sultane einen Kanal bis zu dem Meerbuſen zu fuͤhren, um das Bauholz,
welches in dieſer Gegend auf den Gebirgen waͤchſt,
nach Konſtantinopel zu bringen. Auf der Reiſe von Chabangi uͤbernachtet man
eigentlich an den Ufern des Fluſſes Zararat, welcher
gegen Nord fließt, und in das ſchwarze Meer muͤndet.


