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gung der Toͤpfer⸗Gefaͤße, waſſerhaltiger Koͤrbe, und bewunderungswuͤrdiger Hamaken. In ihre Kuͤrbis⸗ Flaſchen graben ſie mancherlei Figuren, und uͤberzie⸗ hen ſte mit einem waſſerhaltigen Firniſſe Ungeachtet dieſer Geſchicklichkeiten ſi ſind ſie traͤge, ſorglos um die Zukunft, und nur auf die augenblicklichen Beduͤrf⸗ niſſe bedacht. Erfahren ſie waͤhrend der Arbeit oder des Krieges, daß ihre Weiber entbunden werden, ſo
umbinden ſie ihren Kopf, legen ſich nieder, als haͤt⸗
ten ſie ſelbſt Geburt⸗Schmerzen, und nehmen Beſuche der Nachbatn an. Sie wohnen in langen Huͤtten mit medreren Familien zuſammen. Die Weiber bearbeiten das Feld, die Maͤnner fiſchen und jagen. Im Kriege haben ſie weniger Lebensmittel nothwendig denn ſie eſſen das Fleiſch ihres fetteſten Gefangenen. Sie ſind im Ganzen ſehr unwiſſend, beten die Sterne an, ver⸗
ehren die Alten im hoͤchſten Grade, und fuͤrchten einen
boͤſen Geiſt, welchen ſie Piaye nennen.
Der Umfang der Inſel Kayenne mag 15— 16 See⸗Meilen betragen. Ihr Haupt⸗Fluß theilt ſich in zwei Arme, deren einer gleiches Namens weſtwaͤrts in das Meer ſich ergießt; der andere Mahury von der oͤſtlichen Landſpi ze, wo er in das Meer faͤllt, ge⸗ nannt wird. Bei der Muͤndung des Fluſſes Ka⸗ yenne erhebt ſich eine Spitze wie ein Halbmond mit zwei Hoͤrnern. Der Ankerplatz liegt ſehr gut am


