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ohne beſondere Erlaubniß nicht einmal getoͤdtet wer⸗ den, damit die Gattung nicht im Fortpflanzen gehin⸗ dert werde. Sonſt war auch das Geld ſelten; aber ſeitdem die Seeraͤuber aus dem Suͤdmeere ihre Vor⸗ raths⸗Haͤuſer und Wohnungen daſelbſt errichteten, iſt es gemeiner worden.
Die Franzoſen trieben thaͤtigen Handel in trock⸗ nen Fiſchen und Hamaks mit den Indiern des Ama⸗ zonen⸗Stromess die ſpaͤter eingetroffenen Portu⸗ gieſen ſuchten durch grauſame Mittel alles zu vertil⸗ gen. Herr von Feroles wollte die Feinde ſeines Handels verdraͤngen, verſicherte ſich der Inſel, und
entdeckte, daß der Amazonen⸗Fluß in der Naͤhe
von Silber⸗Gruben ſey.
Nebſt den ſchon genannten Fruͤchten iſt auf der Inſel Cayenne auch Maiz und Manios zu finden. Ebenſo Caſſia, Papaies, Vanille, Ackajou⸗Aepfel und Pite, deſſen Faſern wie Hanf bearbeitet werden, und feinere ſowohl als ſtaͤrkere Faden geben. Ganz gemein iſt das ſchwarze und gruͤne Ebenholz, das Veilchen⸗ holz und andere Holzarten zum Faͤrben ſowohl, als zur Tiſchler⸗Arbeit. Man findet viele Fiſche und Wildpret, Tiger, Hirſche, Schweine, Stachelſchweine und andere Thiere. So erſchreckend die großen Schlangen ſind, ſo bat man doch nichts von ibrer


