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3— 4 Meilen breit war. Sobald ſie ſich uͤberzeugten, daß man ohne Gefahr einfahren koͤnne, ſo beſchloſſen ſie, zu verweilen, in der Hoffnung, daß ſie im Koͤnig⸗
reiche Gambra angekommen ſeyen, und nicht weit
von demſelben viel Gold und andere Koſtbarkeiten zu
ihrer Bereicherung antreffen wuͤrden. Des anderen
Tages bemerkten ſie ſchon einen ſchwachen Wind; ſie ſchickten ihre kleine gut beſetzte Karavelle mit der Weiſung voraus, ſo weit als moͤglich in das Land vorzudringen. Faͤnden ſie Baͤnke im Fluſſe, ſo moͤch⸗ ten ſie deren Tiefe ergruͤnden; waͤre er ſchiffbar, ſo ſollten ſie zuruͤckkehren, Anker werfen, und dieſe Be⸗ obachtung durch Zeichen andeuten; ſie fanden 4 Klafter Waſſer. Dies gab Veranlaſſung, daß ein bewaffnetes Boot mit den anderen Karavellen unter der Weiſung abgeſchickt wurde, ſich vor den Schwarzen, im Falle
ihres Angriffes auf die Schiffe, ſogleich zuruͤck zu zie⸗
hen, ohne ſich mit ihnen weiter zu befeinden. Denn nur durch Guͤte, Sanftmuth, Nachgiebigkeit und
Friede köoͤnnte der Vortheil errungen werden, welchen man von der Schiffahrt in dieſes Land hoffe.
Die Boots ruͤckten auf dem Fluſſe voran, und fanden zwei Meilen weit deſſen Tiefe nicht unter 16 Klafter; im Fortſegeln ein ſehr ſchoͤnes Ufer voll Baͤume. Doch getrauten ſie ſich nicht, wegen der Kruͤmmungen des Fluſſes tiefer in das Land zu fahren. Auf der Ruͤckkehr ſahen ſie an der Muͤndung eines kleinen Fluſſes, welcher ſich in den großen ergoß,


