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den; ſie hielten die Haͤnde offen vor dem Grabe, und antworteten bei jeder Bitte, die der Iman fuͤr den Verſtorbenen zu Gott that, Amen.
Da die Gebete voruͤber waren, brachte man eine große Kiſte, die ſechs Fuß in der Laͤnge, und drei in der Breite haben konnte, und deren Bretter ſehr dicke waren. Der Sarg, in den man den Leichnam legt, iſt gemeiniglich von Cypreſſen.
Die Gottesaͤcker der Tuͤrken ſind faſt alle mit die⸗ ſen Baͤumen bepflanzt: denn ſie haben fuͤr die Cypreſſe eine heilige Ehrfurcht. Dieſe Kiſte, deren Stuͤcken zuſammen gepaßt waren, wurde in die Grube geſenkt; man ſetzte den Sarg hinein, und lente Bretter und andere Stuͤcke Ho⸗ darauf. Hier nahmen alle Tuͤr⸗ ken Schaufeln, und warfen Erde auf das Grab, es zu bedecken.
Dieß iſt eine letzte Pflicht, die die Leichen⸗Beglei⸗ ter, jeder nach der Reihe, vollziehen.—
Da der Leichnam vor der Beerdigung in die Mo⸗ ſchee getragen wird, wo man ihn waͤſcht, und wie eine Mumie einpackt, ſo ſieht man nichts davon. Er wird in den Sarg mit einigen Kraͤutern und Ge⸗ wuͤrzen gelegt. Wenn man dreimal Erde auf ſein Grab geworfen, wie es auch die Roͤmer zu thun pfleg⸗ ten, ſo geht ein jedes nach Hauſe. Der Iman allein bleibt; er naͤhert ſich der Grube, buͤcket ſich zur Er⸗ den, haͤlt das Ohr daran, und horcht, um zu hoͤren, ob der Verſtorbene ſich wehret, wann ihn der Todes⸗


