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Thaler fuͤr jede Perſon, wurden ſie nach Suratte geſchifft, wo der Biſchof v. Beryte Nachricht aus Gog erhielt, daß die portugieſiſche Regierung den Landvoͤgten in Indien befohlen habe, die drei fran⸗ zoͤſiſchen Biſchoͤe und Miſſionaires einzuziehen, und durch die erſte Gelegenheit nach Liſſabon zu ſenden. Dieſen grauſamen Befehl hatte der Koͤnig von Por⸗ tugal auf den Antrag neidiſcher Geiſtlichen und Kaufleute unterzeichnet, unter dem Vorwande, den Portugieſen wuͤrde zur Schande gereichen, wenn der chriſtliche Glaube in Aſien durch andere Voͤlker verbreitet werde. Sie mietheten daſelbſt zwei Wagen, brachen am 21. Jaͤnner 1662 auf, und gelangten in
44 Tagen durch die Lande des großen Mogols, am
6. Maͤrz nach Maſulpatan, einem Haven an der Kuͤſte von Koromandel. Am 28. Maͤrz ſegelten ſie aus dieſer Stadt ab, und gelangten 28. April in den Haven Meriguy, 18 Meilen von Ternaſſe⸗ rim, nachdem ſie, durch die Ungeſchicklichkeit ih⸗ res portugieſiſchen Steuermannes, an den Adami⸗ ſchen Inſeln beinahe geſtrandet haͤtten..
Am 30. Juni traten ſie ihre Reiſe nach der Haupt⸗ ſtadt Siam an, welche in der Landes⸗Sprache Jou⸗ dig genennt wird. Sie fuhren uͤber den Strom in
drei kleinen Nachen, welche mit Palm⸗Blaͤttern be⸗
deckt, und von drei Perſonen beſetzt waren, welche ſie regieren mußten. Jeder dieſer Nachen iſt nur ein dicker und großer Baum von 20 Fuß in der Laͤnge,
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