Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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Aber von nun an, uwn die Miſſionaͤre feſten Fuß in China gefaßt hatten, machte es Rieſenſchritte. Bis zum Jahre 1650 konnten die Vaͤter der Geſellſchaft ſchon 150,000 Chriſten zaͤhlen; und vom Jahre 1650 bis 1667 wieder 140,980, ſo daß die Anzahl der Chriſten im Reiche China im Jahre 1668 auf 308,7180 ſtieg. Freilich hatten unterdeſſen auch die Franziskaner und Dominikaner an dem Miſſions⸗Geſchaͤfte Theil genommen, die ſich aber von einander entfernt zu hal⸗ ten ſuchten, ſo daß die Dominikaner 21 Kirchen und zwei Reſidenzen die Franziskaner drei Kirchen und eine Reſidenz und die Jeſuiten 159 Kirchen und 38 Reſidenzen, die Privat⸗Oratorien nicht mitgerechnet, aufweiſen konnten.

Die tartariſchen Unruhen unterbrachen freilich mit⸗ unter den gluͤcklichen und ruhigen Fortgang. Doch war dieß kurz voruͤber gehend.

Gegen das Jahr 1643 ging das Reich China an den orientaliſchen Tartaren Pun⸗chi uͤber, und mit ihm wurde die Verbreitung des chriſtlichen Glau⸗ bens wieder frei gegeben. 3 3

Johanu Adam Schall hatte ſeine Gnade im doͤchſten Grade ſich erworben, und wurde ſeiner treff⸗ lichen mathematiſchen Kenntniſſe wegen ſelbdſt an ſei⸗ nen Hof zu Pecein gezogen, wo er ſich wirklich ei⸗ ner vertrauten Freundſchaft mit dem Kaiſer ruͤhmen konnte. Dieß verſchaffte nun aber auch den uͤbrigen Miſſionaͤren in den Provinzen die guͤnſtigſte Aufnahme,