Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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wie ihre Diener, nach chineſiſchem Gebrauche künftig zu nennen. Durch dieſe neue Anſchmiegung an die

Chineſen hofften ſie, ſich ihrem Ziele deſto ſchneller zu

naͤhern.

Rugger und Almeida wurden in Sciau⸗ chin ſehr freundſchaftlich aufgenommen, und erhielten eine eigene Wohnung, in welcher ſie von den Magi⸗ ſtrats⸗Perſonen und Gelehrten haͤufig beſucht wurden.

Seiauchin iſt eine anſehnliche Stadt in der Landſchaft Cequia, in einem See ſuͤßen Waſſers ge⸗ legen, wie ungefaͤhr Venedig im Meere liegt. In derſelben bluͤhten damals die Wiſſenſchaften; weßwe⸗ gen viele Gelehrte daſelbſt ſich aufhielten.

1X. Obgleich die Miſſionaͤre mit dieſen haͤufigen Umgang hatten, wobei ſie ihnen viele Kenntniſſe vom Chriſtenthume beizubringen ſuchten; ſo konnten ſie doch nicht ganz fuͤr daſſelbe ſie gewinnen; Mangel an tuͤchtigen Dolmetſchern verhinderte eine deutlichers Verſtaͤndigung. Nur einige Wenige ließen ſich tau⸗ fen. Indeſſen war ihnen die ganze Stadt zugethan, und Rugger hatte ſich der beſondern Freundſchaft des Landgerichts⸗Pflegers oder des Cifu zu erfreuen. Es ſchien alſo ihr Aufenthalt in China wohl geſi⸗ chert zu ſeyn. Eifrig waren ſie nun in ihren Predig⸗ ten zur Bekehrung der Heiden, großen Zulauf hatten ſie von allen Seiten: denn ſie hatten ſich bis jetzt ſchon feſter in der chineſiſchen Sprache begruͤndet.

Aber gerade dieſer große Zulauf gereichte ihnen