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bis zur Erde verehrt wurde, ſo ſtellten die Jeſuiten doch bald das Bild des Heilandes an deſſen Stelle.
v. Kaum hatten ſie die 10 Gebote in chineſt⸗ ſcher Sprache drucken laſſen, und vertheilt, ſo erſchie⸗ nen ſo viele Einwohner, dieſen von der Natur dem Menſchen eingepragten Geboten ihren Beifall zu ge⸗ ben, und die Jeſuiten mit Rauchwerk, Oel fuͤr die Altar⸗Lampe und ſelbſt mit Almoſen zu unterſtuͤtzen. Sobald ſie durch ihren Lehrer und Dolmetſcher in der chineſiſchen Sprache mehr Fortſchritte gemacht hatten, ließen ſte einen Katechismus in derſelben drucken und vertheilen. Dieſer und die vielen europaͤlſchen Buͤcher, welche nach und nach zum Vorſcheine kamen, brachten die Chineſen auf die Vermuthung einer ho⸗ hen Kultur in Europa. Bald ſendete ihnen der Pfle⸗ ger zwei ſchoͤn gemalte und gezierte Tafeln mit 3 bis 4 Ellen hohen Inſchriften„Haus der Blumen der Heiligen“ und das hochheilige Volk von Weſten“ mit ſeiner Namens⸗Unterſchrift unter großem Pomp zu, was in China eine außerordentliche Aus⸗ zeichnung war.
VI. Da ſſe ihre Gebaͤulichkeiten nicht vollenden konnten, ſo begab ſich NRugger nach Makao, wozu der Pfleger ihm ein aͤrariſches Schiff mit 30 Ruderern unter der Verbindlichkeit lieh, daß er ihm eine große Uhr mitbringen muͤßte. Dafuͤr ſchickte er ihm einen ſchwarzen Uhrmacher aus Goa, welcher in der naͤch⸗ ſten Schmiede ſogleich unter Rieecis Leitung eine


