Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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Niederlaſſung der Jeſuiten nicht vollzogen wurde; er verlangte alſs Bericht vom Admiral; dieſer vom Pfle⸗ ger der Stadt Hiamxan oder Anſan, und dieſer vom Oberſten zu Makao⸗ Dadurch ſahen die Jeſui⸗ ten Rugger und Ricei ſich veranlaßt, das noch unerbrochene Schreiben des vorigen Statthalters dem neuen perſoͤnlich zu uͤberreichen. Allein der Pfleger zu Hiamran gab dieſes nicht zu, ſondern ſchickte ſie wieder zuruͤck. Gluͤcklicher Weiſe traf gleichzeitig die Todes⸗Nachricht vom Vater des Pflegers ein; weß⸗ wegen er ſchnell abreiſen mußte. Die Jeſuiten ver⸗ weilten, und erhielten daun durch Geld⸗Geſchenke und Huͤlfe eines Notars vom Pfleg⸗Verwalter die Er⸗ laubniß, ſich unter Bedeckung nach Kanton zum Ad⸗ miral zu begeben. Dieſer nahm ſie, ohne das Schrei⸗ ben des vorigen Statthalters zu eroͤffnen, guͤtigſt auf⸗ und fragte nach ihrem Wunſche. Sie uͤberreichten ſo⸗ gleich ihre Bittſchrift des Inhaltes:ſie ſeyen geiſt⸗ liche Perſonen, und aus weiter Ferne uͤber die See gekommen, um ihr Leben in dem beruͤhmten Koͤnig⸗ reiche China zuzubringen. Sie verlangten nichts, als einen ſchmalen Platz, auf welchem ſie dem Koͤnige des Himmels eine kleine Kirche bauen koͤnnten. Sie wuͤrden Niemanden beſchwerlich werden, indem ſie das Noͤthige zu ihrem Unterhalte bereits mitgebracht haͤtten. Mit beſonderer Vorſicht verhehlten ſie die Abſicht, das Evangelium zu verkuͤndigen. Denn die Chineſen glauben, in ihren Buͤchern ſey das Beſte