Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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in welcher der Kaiſer einen feierlichen, zfentliche Auszug aus dem Serail haͤlt, um in der Sophi en dſchamie ſein Gebet zu verrichten. Feierlich und glaͤnzend iſt dieſer Einzug; aber noch weit feierlicher und glaͤnzender der großherrliche Ruͤckzug aus der Mo⸗ ſchee in das Serail. Durch herrliche Beleuchtungen geht der Zug; die Straßen und Plaͤtze wimmeln bis zum aͤußerſten Thore des Serail von gedraͤngten Volks⸗ haufen.

Dieſe Beleuchtungen ſind unter den Tuͤrken be⸗ ſonders in hochzeitlichen Naͤchten gebraͤuchlich, und die aͤhnliche Zeremonie bei dem Ruͤckzuge des Sultan in der dem Beiram vorhergehenden Nacht bezieht ſich auf dieſe herkoͤmmliche Gewohnheit. Sobald er zu

Hauſe angekommen iſt, pflegt er mit einer jungfraͤu⸗ lichen Sklavin ſeines Harem zu Bette zu gehen. Es herrſcht allgemeines Frohlocken im Serail, wenn die Auserwaͤhlte das Gluͤck hat, ſchwanger zu werden.

(Fortſetzung folgt.)