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nur vom Kapi⸗Aga und dem Sultan Befehle an⸗ zunehmen.
Nicht weit von dem Zimmer des Serai⸗Agaſi befindet ſich jenes des Sera i⸗Ket⸗Odaſi, ebenfalls eines großen weißen Verſchnittenen, der mit dem erſten, welcher ſein Ober⸗Chef iſt, faſt gleiche Ver⸗ richtungen hat, und oft die Stelle deſſelben erſetzt. Links davon iſt die Wohnung zweier weißen Verſchnit⸗ tenen, welche das Amt der Geiſtlichen bei den Odas der Idſchoglans verwalten, und die Knaben taͤg⸗ lich zweimal zum oͤffentlichen Gebete rufen.
An dieſen Theil des Palaſtes ſtoͤßt die Moſchee der Id ſchoglans, ein ſchoͤnes, mit einer bleiernen Kuppel und verſchiedenen Marmor⸗Arten geziertes Ge⸗ baͤude. Gleich bei dieſer Moſchee rechts am Ende des Hofes ſind die kaiſerlichen Waͤſchereien und Bleichen. Es ſind mehrere von mehreren Seiten offene Saͤle mit vielen Kabinetten neben denſelben. Ueber 150— 170 Idſchoglans und Verſchnittene ſind beſtaͤndig in dieſen Saͤlen beſchaͤftigt. In den⸗ ſelben ſieht man eine Menge marmorner Springbrun⸗ nen und Waſſerbecken mit ununterbrochenem Zu⸗ und Abfluſſe. 4
Der Aufſeher der Arbeiter fuͤhrt den Namen Sia⸗ miſi⸗Baſchi.
In der Naͤhe der Waſch⸗ und Bleich⸗Zimmer wohnt links die Kuſchuk⸗O da, oder die unterſte Oda der Idſchoglans. Der Oberaufſeher der ganzen


