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um die Reſidenz. Die Kanonen liegen ohne Lavetten, und ſo geſtellt, daß ſie dem Waſſer gleich ſchießen. Ihre Anzahl mag ſich auf 40— 50 belaufen; ihre Groͤße iſt verſchieden. Obgleich alle geladen ſind, ſo wird doch nur bei beſondern Gelegenheiten Feuer daraus gegeben. Dieſe ſind vorzuͤglich große religioͤſe und po⸗ litiſche Feſte, z. B. die erſten Tage des Beirams; die Nachricht von der Eroberung eines Landes u. ſ. w. Außerdem wird von dieſen Batterien der Tod der in dem Serail Hingerichteten der Stadt verkuͤndet, in⸗ dem naͤmlich dem Herabſturze des Leichnams aus den Fenſtern des Serails ein Kanonenſchuß als Todten⸗ Feier nachfolgt. Auch werden feindliche Schiffe hier mit einer feindlichen Ladung begruͤßt.
Außer dieſen Galata und Skutari gegenuͤber aufgerichteten und ſtark mit Geſchuͤtz bepflanzten Schan⸗ zen hat das Serail noch eine beſondere kleine Batteri⸗ auf einem erhabenen, ungefaͤhr s Klaſter breiten Platze, der die Laͤnge des Pallaſtes und der Geſtade beſtreichen kann. Die hier befindlichen Kanonen ſind
gleichfalls immer geladen.
III. Um das Aeußere des Serails noch genauer kennen zu lernen, fahre man von den ſieben Thuͤrmen ab, und rudere laͤngs der Geſtade um die Waßferſeiten des kaiſerlichen Palaſtes. Man befindet ſich mit ei⸗ nem leichten Schiffchen auf den Gewaͤſſern des Pro⸗ dontis, und hat waͤhrend der ganzen Zeit Kon⸗ ſtantinopel zur Linken, rechts die Ausſicht auf eine


