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auf welchen zahlloſe Huͤgel mit großen und kleinen
Staͤdten, mit Schloͤſſern, Gaͤrten, Kiosken, Hainen
und Thuͤrmen bedeckt, dem Auge entgegen leuchten.
Jemehr dieſe Kanaͤle der Stadt ſich naͤhern, deſto mehr vergroͤßert ſich die faſt unendliche, aber in jedem Betrachte unuͤberſehbare, Zahl von Gebaͤuden und Anlagen. Ueber alle dieſe zahlloſen Werke der Kunſt und der Natur ragen in unglaublicher Menge meiſt vergoldete Dome, Kuppeln, Thuͤrme, Minarets, hohe Gallerien, Tempel und Pallaͤſte empor, welche koͤnig⸗ lich ihre ſeltſam geſchmuͤckten Haͤupter von unendli⸗ chen Formen und namenloſen Geſtalten in die Luft ſtrecken, und unzaͤhliche bunt gemalte morgenlaͤndi⸗ ſche Haͤuſer, und mit Zypreſſen und andern Baͤumen bepflanzte Gaͤrten beſchatten, welche ſich unter ihnen in unabſehbaren Labyrinthen hinſtrecken.
Die Menge von Fahrzeugen und Schiffen, welche rund um den praͤchtigen, hellſchimmernden Hafen ei⸗ nen in der Mitte offenen Kranz bilden, und eine au⸗ berordentliche Anzahl von Sſchaiken, Gondeln, Bar⸗ ken und kleinen Schiffen, durchkreutzen ſich von allen Seiten und nach allen Richtungen, theils mit Segeln, theils mit Rudern, und gewaͤhren den Anblick eines glaͤnzenden See⸗Treffens.
Von den Hoͤhen des alten Byzanz kann man mit einem Blicke die beiden ſchoͤnſten und maͤchtigſten Erdtheile umſpannen, und in einer Viertelſtunde ſeine Befehle von Europa nach Aſien uͤberſenden. Die
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