Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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gedruckt wurden, beruͤhrt kein Menſch. Eine große und ſonſt gewoͤhnliche Schlaguhr erregt die Bewun⸗ derung des ganzen Bezirks.

Oberhalb dieſes ganz einſam und in einer tiefen Wildniß liegenden Kloſters, gibt es keine menſchlichen Wohnungen mehr auf dem Olymp. Wir verſuchten den Gipfel zu erſteigen, kamen aber bald an unge⸗ heuere Maſſen von Schnee und Eis. Je hoͤher wir ſtiegen, deſto ſeltener wurden die Spuren von Vege⸗ tation; allein in einiger Entfernung von dem Gipfel des Berges bringt die Natur durchaus nichts mehr hervor; der Gipfel iſt ganz nackt, und ſtellt eine mit Schnee und Eis bedeckte runde Woͤlbung vor, auf welcher es unmoͤglich iſt, ſich aufrecht zu halten, oder gar zu gehen.

XXV. Wenige Tage nach unſerer Ruͤckkehr von Olymp verließen wir auf einer Fregatte den Hafen von Salonichi, begruͤßten im Vorbeifahren noch einmal den Olymp, den alten Wohnſitz der Goͤtter und ſeine ehrwuͤrdigen Waͤlder, die wir eben beſucht hatten, fuhren um die Teufels⸗Inſeln, und

ſteuerten gegen Suͤden. Dieſe Inſeln ſind ſehr klein

und eigentlich bloße Klippen, die betraͤchtlichſte unter denſelben fuͤhrt den Namen Jura. Letztere und ei⸗ nige andere noch kleinere und ebenfalls ganz unbe⸗ wohnte Inſeln liegen nahe bei der etwas groͤßern, aber unbedeutenden Inſel Palagntſi, die alte Pe⸗ parethus. Das Oel und der Wein, welche auf