Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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Gegend einen intereſſanteren Anblick gewaͤhren, ai⸗ die Ufer dieſer beruͤhmten Meerenge. FelſenDlie Schloͤſſer der Genueſer auf der Spitze der Huͤgel, Pa⸗ villons, welche auf allen Seiten mit Jalouſien ge⸗ ſchloſſen ſind, Minarets, große Ahorn⸗Buͤume, breite Wieſen, viele Menſchen aus allen Staͤnden, unzaͤhlige Schiffe aller Art am Ufer oder im Kanale ſtellen ſich auf einmal dem Auge dar. Die Tuͤrken haben eine ſolche Achtung fuͤr die Schoͤnheiten der Natur, daß ſie bei der Erbauung eines Hauſes lieber dem daſelbſt ſtehenden Baume groͤßeren Raum zum Wachsthume geben, als daß ſie ihn faͤllen. Die Kuͤſte iſt ſo ge⸗ fahrlos, daß in jeder Bucht eine große Flotte tuͤrki⸗ ſcher Schiffe zu ſehen iſt, deren Maſte mit den Spi⸗ tzen der Baͤume ein ſchoͤnes Gemaͤlde bilden.

Lady Craven war durch den franzoͤſiſchen Ge⸗ ſandten Segur zu Petersburg, dem Grafen Choj⸗ ſeut⸗Gouffier zu Konſtantinopel ſo empfoh⸗

len, daß dieſer dieſelbe in ſeinem Palaſte beherbergte.

Dieſe guͤnſtige Gelegenheit benutzte ſie taͤglich mehrere Stunden zur Auſicht der Porte⸗Feuilles ſeiner Kuͤnſt⸗ ler, welche ſeit mehr als 10 Jahren mit der Zeichnung der ſchoͤnſten Ruinen im tuͤrkiſchen Europa und Aſia beſchaͤftigt waren. Sein thaͤtigſter Kuͤnſtler, Caſas, hatte auch das aͤlteſte und ſchoͤnſte Amphi⸗ Theater, den Triumph⸗Bogen und Tempel Auguſts zu Pola in Iſtrien nicht vergeſſen. Bei einer ſo an⸗ ziehenden Geſellſchaft zu Haus war der Lady Cra⸗