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und Frauen ſind gewoͤhnlich aus Seide, und werdet nicht gewechſelt, woraus große Unreinlichkeit entſte⸗ hen wuͤrde, wenn das Baden nicht ſo haͤufig waͤre. Zu Sudak ſind noch die Grundlagen einet großen, von den Genueſern erbauten Stadt am Ab⸗ hange ausgeſprengter Felſen zu ſehen. Auf deren Spitze hat man das Meer vor ſich, und die Ueber⸗ bleibſel einer Kapelle mit einer großen Granit⸗Saͤule, welche auf die geringſte Erſchuͤtterung ganz gerade in vas Meer ſtuͤrzen muͤßte. Dieſe Stadt mag jeder Flotte unzugaͤnglich geweſen ſeyn; nach der Lage der Feſtungswerke mochte ſie auch ſehr gut gegen die An⸗ griffe aus dem Innern des Landes zu vertheidigen feyn. Auf der linken Seite der Stadt iſt ein ſchoͤner Hafen. Im ſuͤdlichen Theile der Halbinſel wird auch der Weinbau gepflegt, welcher im Uebermaße gedei⸗ het; daher die meiſten Einwohner Weinfelder beſitzen; doch gibt es nur wenig guten Wein. Der von der Kaiſerin fuͤr deſſen Verbeſſerung angeſtellte Franzos fertigte zwar guten Liquer, gab aber den Ruſſen keine Anterweiſung fuͤr den beſſeren Weinbau.
Der Regierungs⸗Sitz Atchmetchet liegt nicht
weit vom Fluſſe Salguir, deſſen ufer mit einer ſehr fruchtbaren, Potagen⸗artigen Erde bedeckt ſind. Die von den Ruſſen erbauten Kaſernen gewaͤhren ein
gutes Anſehen. Schoͤner Raſen, vortrefflicher Boden,
Baumgaͤrten und herrliches Klima feſſeln gefuͤhlvolle Menſchen an dieſes Land.
Zur beſonderen Annebm⸗


