Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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verſchloſſen, und ließ ſich bloß vernehmen, wenn er

zum Genuſſe einer Speiſe oder andern Weinſorte einlud. 4 Obgleich Peter der Große ſeine Reſidenz in

der Abſicht gruͤndete, ſie zur erſten Stadt des großen

Reiches zu erheben; obſchon Katharina II. Po⸗ temkin und andere Große durch außerordentliche Palaͤſte ſie zu verherrlichen, und alle Erzeugniſſe der Kuͤnſte und Wiſſenſchaften, der Induſtrie und des „Handels daſelbſt zu vereinigen ſuchten, ſo iſt doch moͤglich, daß einſt die Großen des Reiches zur beſſeren Einſicht gelangen, den fuͤr Koͤrper und Geiſt gleich wirkſamen Einfluß der ſuͤdlicheren Waͤrme dem beide erſtarrenden Eiſe vorzuziehen, und die prachtvollen Gebaͤude lieber in Magazine und Comptoirs verwan⸗ deln laſſen. Der Winter iſt daſelbſt unertraͤglich hart und lange, der Fruͤhling faſt unangenehmer als die⸗ ſer; daher hat man nur wenige Sommer⸗Monate zum wahren Lebens⸗Genuſſe, Deſſen ungeachtet ſind die daſigen Frauenzimmer vom hoͤheren Stande meiſtens ſehr ſchoͤn, ſehr gebildet, beſonders in Sprachen und und Muſik, und ſehr angenehm im Umgange. Ihre Phyſiognomien ſcheinen oft von den alten Griechin⸗ nen entlehnt zu ſeyn, wie auch viele Maͤnner am fei⸗ nen und durchdringenden Verſtande den alten Athe⸗ uern gleichen. Man findet an ihnen weder die Vor⸗ urtheile der Englaͤnder, noch den Eigenduͤnkel der Franzoſen, noch den ſteifen Hochmuth der Teutſchen,