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weil ich keine Hoffnung hatte, der Pforte mehrere nuͤtz⸗ liche Dienſte leiſten zu koͤnnen, nach Frankreich zuruͤck zu kehren. Der Groß⸗Sultan ließ mich bei dem Abzuge mit einem Zobel⸗Pelze bekleiden. Allein ein anderer unerwarteter Abſchied war ruͤhrender fuͤr mich. Als ich bereits auf einer koͤniglichen Fregatte nach Smyrna ſegeln wollte, kamen verſchiedene Fahr⸗ zeuge an. Augenblicklich umgaben mich meine Zoͤg⸗ linge, jeder mit einem Buche oder mathematiſchen Inſtrumente in der Hand, baten mich noch bei dem Abſchiede um Unterricht, fragten uͤber verſchiedenes, und begleiteten mich weiter als einige Meilen in die See, wo wir ruͤhrend von einander Abſchied nahmen.
Die Unordnungen, welche in der Levante herrſch⸗ ten, wo die Franzoſen Handelshaͤuſer hatten, bewo⸗ gen die Regierung, den Zuſtand der Handelsplaͤtze un⸗ terſuchen zu laſſen. Mir wurde dieſes Geſchaͤft uͤber⸗ tragen. Auf der koͤniglichen Fregatte Atalante un⸗ ter dem Kommando des Baron von Durfort ſegel⸗ ten wir ab, und langten endlich zu Toulon an, welches wir am 2. Mai wieder verließen.
Wir gingen hierauf nach Malta, wo ich einen Auftrag an den Großmeiſter hatte, von da begab ich mich auf die Inſel Kandia, wo meine Unterſuchung den Anfang nahm. Die Inſel beſteht aus einer Berg⸗ kette, welche ſich von Weſt nach Oſft erſtreckt; ſie ent⸗ haͤlt das beruͤhmte Labyrinth. Neuere Dichtung hat an die Stelle der Ueberbleibſel des Heidenthums, die


