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ſten Provinzen des tuͤrkiſchen Reiches. Wenn man nun noch betrachtet, daß die Moldau und Wallachei mit weit groͤßeren Abgaben, als in ihrem gluͤcklichſten Zuſtande, belegt ſind; ſo kann man ſich erſt einen rechten Begriff von dem bejammernswuͤrdigen Zuſtande dieſer Gegenden machen. Bei meiner Durchreiſe im Monate Oktober ſah ich ſchon vom Volke die eilfte Abgabe erheben.
Wir kamen nach Haſſi wo man ſich beſchaͤftigte, die durch eine Feuersbrunſt zercoͤrten Gebaͤude in ei⸗ nem beſſern Geſchmacke aufzufuͤhren. Ich machte dem regierenden Fuͤrſten die Aufwartung; beim Abſchiede mußte ich mich wieder einer Menge tuͤrkiſcher Zere⸗ monien unterwerfen. Die wichtigſte iſt das Anerbie⸗ ten mit Sorbet, worauf man mit Roſen⸗Waſſer be⸗ ſprengt, und mit Aloe beraͤuchert wird. Der Sor⸗ bet beſteht aus einem Teich von Fruͤchten, welche mit Zucker eingemacht ſind, und nachher in Waſſer aufgeloͤst werden. Es kommt noch eine ſolche Menge Biſam hinein, daß man kaum etwas davon koſten kann. Das einmal damit angefuͤllte Gefaͤß iſt fuͤr alle Beſuche der ganzen Woche hinreichend. Ich bediente mich deſſelben, wie der Konfituren, welche bei dem Kaffee gewoͤhnlich ſind, wozu die ganze Geſellſchaft nur einen Loͤffel nimmt, in einem ſehr geringen Maße. Mein Diener aber, im Vorzimmer auf dieſelbe Weiſe behandelt, trank allen Sorbet mit einem Zuge aus, und fraß alle Konfituren ſo rein auf, daß ich noch den ganzen


