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delle erhaͤlt dadurch eine ſchoͤne Anſicht nach dem pol⸗ niſchen Gebiete, der Feſtung aber iſt dieſes ſo nach⸗ theilig, daß ſie ſich kaum 3 Tage gegen einen recht⸗ maͤßigen Angriff wuͤrde halten koͤnnen.
Um ſobald als moͤglich in die Krimm zu kom⸗ men, machten wir Anſtalten zum Uebergange uͤber den Pruth. In einem ziemlich guten Dorfe mach⸗ ten wir Halt; mein Ali⸗Aga(Mikmandar) vertrieb eine Familie aus ihrem Hauſe, um uns Platz zu machen, und betrug ſich ſo, daß ich nicht den beſten Begriff von ihm bekam. Er reiſte fort, und machte Anſtalten zur Ueberfahrt; bald erblickte ich ihn zu Pferde, unter einem Haufen Bauern, welche er nach allen Kraͤften pruͤgelte, und erhielt auch von ihm die Nachricht, daß wir am Pruth ſeyen, welchen ich wegen ſeiner hohen Ufer nicht eher bemerkt hatte. Dieſer Fluß treunt die Statthalterſchaft Kotſchim von der Moldau.
Als ich wegen des ſchlechten Floſſes dem Ali⸗ Aga meine Bedenklichkeit aͤußerte, verſicherte er in einem hohen Tone, daß er vermittelſt ſeiner Peitſche und hundert Bauern, welche er mitgebracht hatte, alles auf das Beſte fortfuͤhren wolle. Dieſe Schurken, ſagte er, koͤnnen alle ſchwimmen; wenn die Faͤhre bricht, ſollen ſie alles auf ihren Schultern heruͤber bringen, und wenn nur eine Nadel fehlt, alle gehan⸗ gen werden.
Meine Kutſche hatte durch ihr Gewicht das Floß


