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Land wird durch den Nil⸗Schlamm hinlaͤnglich ge⸗ duͤngt; der Anfang der Saat ſind die Monate No⸗ vember und Dezember, die Ernte folget im Maͤrz und April. Gleiche Fruchtbarkeit zeigt ſich bei dem Viehe. Im November wir daſſelbe auf die Weide getrieben, und bleibt bis zum Ende des Maͤrz.
Wie ich wieder nach Kairo kam, ſchickte ich mich zur Reiſe nach dem Dorfe Abuſira an, wo in dem Brunnen unterirdiſche Gaͤnge mit Mumien ſich vorfanden. Ueber Giza kamen wir in ziemlich wuͤſte Ebenen. An dem Wege ſtießen wir auf eine knieende Figur ohne Kopf, auf deren Ruͤcken eine Spitze ſich erhob. Die Figur mit dem Fußgeſtelle war ganz mit Hieroglyphen beſchrieben. Ferner ſtell⸗ ten ſich unſern Augen 3 ſchoͤne Pyramiden dar⸗, bis wir endlich den Brunnen erreichten. Er iſt von Außen viereckig, haͤlt im Durchſchnitte 12, und in der Tiefe 30 Fuß. An Stricken, mit Fackeln verſehen, ließen wir uns hinab. Unten mußten wir durch eine 20 Schritt lange Oeffnung auf dem Bauche kriechen. Hierauf kamen wir in einen großen Gang, auf deſ⸗ ſen beiden Seiten eine ungeheure Menge Toͤpfe ſtand, deren Deckel mit Kalk zugemacht waren. In dieſen waren nach Art der Mumien einbalſamirte Voͤgel. Dieſer Grabes⸗Ort iſt ſehr geraͤumig und mit vielen Gaͤngen verſehen. Alle dieſe Gaͤnge ſind in Felſen gehauen, in welchen Kammern ſind, welche theils mit Toͤpfen, theils mit Mumien, welche meiſt zu Aſche


