Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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welcher nicht ſo tief iſt, und verborgene Klippen hat, iſt fuͤr die Galeeren und anderen kleinen Fahrzeuge, welche nach Alexandrien kommen, beſtimmt. Der Eingang iſt ſehr gefahrvoll und beſchwerlich; die abend⸗ laͤndiſchen Schiffer werfen vor demſelben Anker. In dieſem Hafen iſt auf der oͤſtlichen Seite ein Scheide⸗ Damm in der Geſtalt eines Halbkreiſes mit Eiie klei⸗ nen Feſtung. Gegen Weſt iſt ein anderer Scheide⸗ Damm, welcher von der Stadtmauer bis zu dem klei⸗ nen Pharus gezogen iſt.

u Alexandrien zeigt man noch den Ort, wo die freien Kuͤnſte und Wiſſenſchaften betrieben wur⸗ den. Die St. Markus⸗Kirche, welche die Kop⸗ ten beſitzen, iſt bemerkeuswerth. Hier zeigt man noch ein Stuͤck von einem Predigt⸗ Stuhle, von wel⸗ chem der h. Markus das Evangelium gelehrt haben ſoll, nebſt mehreren Bildern von ihm. In der St. Ka⸗ tharinen⸗Kirche zeigt man die Saͤule, wo dieſelbe enthauptet worden iſt.

Den 18. reiſte ich von Alexandrien wieder nach Roſette, einer der angenehmſten Staͤdte Ae⸗ gyptens. Das Klima iſt hier ſehr gemaͤßigt, bis⸗ weilen tritt auch Regen ein. In dieſe Stadt werden alle Waaren, von rothem Meere und aus Ober⸗Aegyp⸗ ten wegen des von Kairo herab gehenden Nil⸗Ka⸗ nales gebracht. Die Haͤuſer ſind ſchoͤn gebaut, und werden durch zwei an der Muͤndung des Kanals zu beiden Seiten gelegene Schloͤſſer gegen die Anfaͤlle