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gen Abend weiter fort. Auf der Reiſe begegnete uns ein Haufe von Reitern des Baſſa, welche ſich nach Vorzeigung meines Fermans vom Groß⸗Sultan hoͤflich zeigten. Der Baſſa ſelbſt bot mir zur ſicheren Nuͤckkehr nach Damas zwei Reiter an.
Bei meiner Ankunft in Damas ſetzte ich meine Reiſe auf einem weniger gefaͤhrlichen Wege fort. Am 24. erreichte ich das Dorf Duria in einer ſchoͤ⸗ nen Ebene; bei unſere Reiſe uͤber ziemlich ſteile Ge⸗ birge ſahen wir auf denſelben die Ruinen der alten Stadt Heraklea mit vielen umgeworfenen Saͤulen von erhabener Arbeit. Das Dorf, welches auf den Ruinen erbaut iſt, und von den Druſen bewohnt wird, fuͤhrt noch den Namen der alten ſyriſchen Stadt. Auf einem andern Berge gegenuͤber ſah ich die Ueber⸗ reſte von zwei ſchoͤnen Palaͤſten, an denen man noch die Thore, die Hoͤfe und die uͤbrigen Abtheilungen wohl unterſcheiden konnte. Auf einem Abwege uͤber hohe Gebirge langte ich den 24. im Dorfe Ginige⸗ ny an. Eine Meile davon geht man uͤber die Bruͤcke Kaberebez, den Fluß Tezelcaraon oder La⸗ tany: denn er fuͤhrt beide Namen. Nach einem be⸗ ſchwerlichen Wege uͤber das Gebirge kehrten wir in Natur, einem dem Emir der Druſen gehoͤrigen Dorfe ein, und uͤbernachteten eine Meile von hier an der Quelle des Fluſſes Seide.
Am 11. Juli ſegelten wir nach Damiette in Aegypten, mußten aber wegen des entgegengeſetz⸗


