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Den 19. ritten wir uͤber den ziemlich breiten Fluß Carapoal. Beide Fluͤſſe ſind den Geographen un⸗ ter den Namen, große und kleine Lariſſa be⸗ kannt. Sie entſpringen noͤrdlich am Fuße des Ber⸗ ges Rhodope(Argentaro), und ergießen ſich in den Archipel. Sie ſind nach Ptolemaͤus und Melas, der Artus und Melas der Alten. Eine halbe Stunde davon uͤbernachteten wir zu Veni⸗ queux. Den 20. brachen wir eine Stunde vor Mit ternacht gegen Cavalla auf. Dieſe Stadt, 6 Mei⸗ len von Veniqueur, iſt durch ihre Lage faſt unbe⸗ ſiegbar. Das alte Schloß iſt noch im guten Zuſtande. Noch ſieht man die Spuren einer Waſſerleitung mit einer doppelten Reine Bogen, durch welche das Waſ⸗ ſer in die Stadt und auf das Schloß geleitet wurde. Nach dem Felde zu erblickt man noch Truͤmmer von Thuͤrmen und Mauern. Zweihundert Schritte von der Stadt wurde ich, als wir der Karavane nacheil⸗ ten, von einem Janitſcharen angefallen, welcher ſich aber bald wieder zuruͤck zog. In 3 Stunden ritten wir nach Praveſſa, einem groben Flecken, wo der Groß⸗Sultan ſein Pulver und ſeine Bomben ver⸗ fertigen laͤßt. Nach s Meilen erreichten wir Orfant, einen Flecken am Meere. Hier ſieht man noch ein altes Schloß, welches nach ſeiner Bauart aus den Zeiten der roͤmiſchen Kaiſer zu ſeyn ſcheint. Den 22. kamen wir auf einem 49 Stunden langen Wege uͤber das Gebirge auf Bazareuth, und nach 8 Mei⸗


