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franz. Konſul de Foutenu und einige gute Freunde,
und ſegelte den 13. September bei gutem Winde vor Aufgang der Sonne ab. Nachdem wir die Inſel Orla hinter uns gelaſſen hatten, und bei der Inſel Mytilene oorbei geſegelt waren, ſahen wir die Feſtung Molica, und nicht weit davon auf einer kleinen Anhoͤhe zwei Saͤulen, deren eine aus vielen kleinen Steinen, die andere nur aus einem einzigen beſteht. Darauf umfuhren wir das Vorgebirge Baha⸗ und langten bei gutem Winde auf der Hoͤhe der In⸗ ſel Tenedos an. Sie iſt wegen ihres vortrefflichen Weines, und bei den Alten wegen des verſtellten Ruͤckzuges der Griechen von Troja merkwuͤrdig. Eine Windſtille, welche uns hier uͤberfiel, vergoͤnnte uns Zeit, das einſt ſo beruͤhmte Troja zu beſuchen, wo wir noch einen Flecken mit demſelben Namen fan⸗ den. Des andern Tages fruͤhe lichteten wir die An⸗ ker, und fuhren, nachdem wir in den Helleſpont eingelaufen waren, durch die Meerenge von Galli⸗ poli, wo wir die Dardanellen Seſto und Abido vor uns ſahen. Hier erinnerte ich mich der Geſchichte Hero's und Leander's. Bei dem Ende dieſer Meerenge ſegelten wir nach dem Meere von Marmora, mußten aber wegen des Nordwindes vor Gallipoli Anker werfen. Mit dem Suͤdwinde gin⸗ gen wir wider unter Segel, und langten den 48. in dem Hafen Galatas vor Konſtantinopel an. Sobald ich an das Land getreten war⸗ beſuchte ich in


