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Die Stadt Trebiſonde liegt an dem uUfer des Meeres, an dem Fuße eines ziemlich ſteilen Huͤgels. Sie iſt groß, aber ſchlecht bevoͤlkert, und mit ſtarken Mauern umgeben. Man ſieht darin mehr Gaͤrten und Waͤlder, als Haͤuſer, die nur ein Stockwerk haben. Die Gegend um die Stadt iſt ſehr fruchtbar; auf den ſchoͤnen Bergen um das große Kloſter St. Johan⸗ nes findet man Eichen, Buchen und Tannen von ungeheuerer Groͤße. Das Haus der Moͤnche iſt ganz von Holz gebaut, hat aber eine ſo ſchoͤne Ausſicht, daß ich dort mit Vergnuͤgen meine Tage wuͤrde be⸗ ſchloſſen haben. Doch haben die Moͤnche weder Kuͤhe, noch Wiſſenſchaft, oder Buͤcher. Wer koͤnnte aber ohne alles das leben? Man ſteigt in das Haus auf einer ſehr ſchlechten Leiter, die in zwei Maſtbaͤumen
beſteht, worein Stufen gehauen ſind. Eine Menge Quellen bilden einen ſchoͤnen Fluß, der uͤber die blu⸗ menreichſten Wieſen, zwiſchen den ſchoͤnſten Gebuͤſchen lauft, und mit den vortrefflichſten Forellen ange⸗ fuͤllt iſt.
Die Polizei in den Staͤdten dieſes Landes iſt ſehr gut, und man hoͤrt nichts von Naͤubern. Dieſelben ſind alle auf dem Lande, wo ſie dem Reiſenden auf den Dienſt lauern. Man darf deßwegen nie ohne Ge⸗ ſellſchaft reiſen, aber eben auch nicht auf die zahl⸗ reichſte warten, ſondern ſich vielmehr zu denen halten, wo viele Tuͤrken und Franken ſtch befinden, d. h.


