Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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Amaſtris iſt ein ſehr ſchlechtes Dorf, welches auf der alten Stadt gleichen Namens erbaut worden iſt. Den Fluß Sita, den wir am 4. Mai erreichten, habe ich noch auf keiner Karte angetroffen.— Wir ſegelten um das Vorgebirge Piſello, und lagerten den 5. Mai an dem Ufer des Meeres bei Albano. Dort ſtehen nichts als ſchlechte Hütten, die fuͤr eine große Anzahl von Arbeitsleuten beſtimmt ſind, welche Schiffsfeile fuͤr die Schiffe des Großherrn verfertigen. Man trifft naͤmlich auf den Kuͤſten des ſchwarzen Mee⸗ res alles im Ueberfluſſe an, was man braucht, um die Arſenale, Magazine und Haͤfen des Kaiſers zu fuͤllen. Die Einwohner ſind verbunden, Holz zum Schiffbau zu faͤllen und zu ſaͤgen. Einige verfertigen Naͤgel, andere Segeltuͤcher und andere Nothwendig⸗ keiten. Ueber dieſe Arbeitsleute haben die Janitſcha⸗ ren die Oberaufſicht, und gewiſſe Leute werben das Schiffsvolk an. Das Land iſt vortrefflich, und hat an allen Arten von Lebensmitteln, an Getreide, Reis, Fleiſch, Butter und Kaͤſe einen Ueberfluß. Die Leute leben aber daſelbſt ſehr maͤßig.

III. Wir wollten nun gerade nach Sinope ſe⸗ geln; allein der Regen noͤthigte uns, auf der Haͤlfte des Weges unſer Lager am Strande aufzuſchlagen. Man ſieht von dort ziemlich ſchoͤne Doͤrfer, am Ein⸗ gange ſchoͤne Waͤlder; Stephano iſt eines der an⸗ ſehnlichſten. Da das Meer ſehr hoch ging, ſo mach⸗