4 166*
Meer. Alle Waaren aus Arabien, aus Aegyp⸗ ten, Aethyopien, oon der Kuͤſte von Afrika, und alles, was Suropa Gutes hat, wird dahin durch den Kanal des weißen Meeres gebracht. Dieſe beiden Kanaͤle ſind gleichſam die Thore von Konſtantino⸗ zelz die Nord⸗ und Suͤdwinde ſind die Fluͤgel oder die Schluͤſſel derſelben.
Die Mauer von den ſieben Thuͤrmen bis zu dem Serail, und diejenige, welche laͤngs des Hafeus ſteht, ſcheint ſehr vernachlaͤſſiget zu ſeyn. Die Thuͤrme an dieſen beiden Seiten ſind gar oft von Stuͤrmen uͤbel zugerichtet, von den griechiſchen Kaiſern aber in ver⸗ ſchiedenen Zeiten wieder aufgerichtet worden, wie noch gus vielen Inſchriften abzunehmen iſt*).
Wohl laͤßt ſich nichts Schoͤneres denken, als der aubexe Anblick von Konſtantinopel. Haͤuſer, Daͤcher, Terraſſen, Baleons und Gaͤrten, bilden verſchiedene Amphitheater, uͤber welche die ſchoͤnſten Bazare, Se⸗ rails und⸗Moſcheen hervorragen. Dieſe Moſcheen ſind ſehr große Gebaͤude, mit Blei bedeckt, und mit kleinen Thuͤrmen verſehen, auf welchen der Halbmond glaͤnzt. doch anders geſtalten ſich die Dinge, wenn man an
2 11
9. netueen uns auf die vollſtaͤndige Beſchrei⸗
4 Png, von Konſtantinopel im 10. Baͤndchen der
B., und geben hier nur die beſondern An⸗
n haa unſers Hkor3⸗ befonders was fuͤr un⸗ ſere Zeiten paßt.


