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Auf Skyros iſt nur ein einziges Dorf, auf einem
ſteilen Felſen, in Geſtalt eines Zuckerhutes. Dabei iſt ein Kloſter, welches den ſchoͤnſten Theil einnimmt. Man zeigt daſelbſt ein wunderthaͤtiges Bild, das alle jene, welche dem h. Georg ein Geluͤbde gethan, und nicht gehalten haben, ernſtlich ſtraft. Die Griechen ſind die groͤßten Betruͤger von der Welt. Das Bild ſoll ſich auf den Ruͤcken und Kopf des Meineidigen fo lange ſetzen, bis er bezahlt. Doch iſt der Biſchof auf Skyros ſehr arm, und wohnt in einer Huͤtte, die mehr einem Kerker, als einem Hauſe gleich ſieht. Er hat aber eine ſehr au⸗ genehme Ausſicht. I1V. Am 18. Maͤrz gingen wir unter Segel, um nach Konſtanrinopel zu ſegeln. Da uns der Wind günſtig war, ſo erblickten wir ſchon mit dem An⸗ bruche des Tages die Inſel Tene dos. Wir fuhren vor Troas vorbei, und kanten gegen Mittag in jenen beruͤhmten Kanal, welcher Suropa und Aſien von einander ſcheidet. Man nennt ihn den Helle ſpont, die Meerenge von Galltpoli, den Kanal der Dardanellen, den Arm von St. G eorg, die Muͤndungen von Konſtantinopel; die Tuͤrken nenuen ihn Bogaz, die Meerenge des weißen Mee⸗ res. Das Waſſer des propontiſchen Meeres, wel⸗ ches durch dieſen Kanal fließet, bekommt hier einen viel ſchnellern Lauf. Wenn der Nordwind wehet, darf ckein Schiff wagen, in denſelben zu fahren. Iſt


