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zu ſehen, wie ſie alle Moden nachahmen, und bei jeder Jahrszeit in ihren Beutel greifen. Wir wollen ihre Kleidungsſtuͤcke beſchreiben, die insgeſammt poſſierlich ſind.— Das erſte Stuͤck iſt eine Art Halshemd, das ihnen kaum den Hals bedeckt. Es hat Aermel, die bis an das Fauſtgelenke reichen. Man macht ſie gewoͤhn⸗ lich aus Neſſeltuch oder Mouſſelin, oder auch aus Seide, und beſetzt ſie mit goldenen Borten. Ueber den Halskittel legen ſie ein großes Hemd aus Kattun oder Seide, das weite Aermel hat, wie ein Schlafrock. Dieſes Hemd geht bis an die Waden, und vertritt die Stelle des Rocks. Es iſt mit Spitzen oder Seide, mit Gold oder Silberfaͤden eingefaßt.— Das dritte Stuͤck iſt ein Bruſtfleck, mit goldenen oder ſilbernen Borten eingefaßt, der an den Hals gehaͤngt wird, und zu einer Jacke ohne Aermel gehoͤrt, die nur bis unter die Arme reicht, und uͤber den Schultern an zwei Schnuͤren haͤngt. Ordentlicher Weiſe iſt dieſes Stuͤck von Baum⸗ wolle, und in kleine, enge Falten gelegt, unten aber mit zwoͤlf Ringen beſetzt, welche den Rock in die Hoͤhe heben, und demſelben eine ſchoͤne Rundung geben.— Sie legen dann ein Korſet an, welches zwei Fluͤgel an den Seiten, und zwei Heffnungen hat, daß man mit den Armen durchkommen kann. Alles daran iſt mit Gold und Silber eingefaßt, und mit Perlen be⸗ ſetzt. Im Winter macht man Aermel daran. Dieſes Bruſtſtuͤck raget eitige Zoll uͤber den Colibi hinaus, eine Art Rockes, der ſehr dick voll Falten iſt, und nur


