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die man daſelbſt findet, die Ferula der Alten. Sie macht einen s Schuh hohen Stengel, der 3 Zoll dick, und von 10 zu 10 Zoll knotig iſt. Der innere Theil iſt mit einem weichen Marke angefuͤllt, welches, da es ſehr trocken iſt, wie ein Zunder Feuer faͤngt. Dieſes Feuer erhaͤlt ſich darin vollkommen gut, und verzehrt nach und nach nur das Mark, ohne die Rinde zu be⸗ ſchaͤdigen. Man bedient ſich daher dieſer Pflanze, um das Feuer von einem Orte zum andern zu tragen. Unſere Matroſen nahmen einen ziemlichen Vorrath mit ſich.
Auf Raelia, einem andern Felſen, mußten wir wegen hoher See faſt drei Tage verweilen. Die Moͤn⸗ che zu Amorgos, denen dieſe Inſel gehoͤrt, haben daſelbſt vielleicht 1000 Ziegen und Schafe, und einige Waͤchter, welche ſehr guten Kaͤſe bereiten. Sie wer⸗ den beſtaͤndig von Korſaren belaͤſtiget, und kein Fahr⸗ zeug geht voruͤber, ohne daß das Schiffsvolk nicht et⸗ liche Ziegen mitgehen ließe. Unſere Matroſen ſchlachte⸗ ten in drei Tagen nicht mehr, als ſieben dieſer Thiere.
Ein guͤnſtiger Wind fuͤhrte uns gleichſam ſelbſt nach Nio. Dieſe Iuſel iſt hauptſaͤchlich durch das Grab des Homers beruͤhmt geworden. Dieſer beruͤhmte Dichter ſtarb daſelbſt im Hafen, wo man ihm auch ein Grabmal errichtete, deſſen Ueberbleibſel wir aber ver⸗ gebens ſuchten. Die Inſel iſt wohl angebaut, und nicht ſo ſteil. Der Boden iſt vortrefflich; man baut viel Weizen, hat aber Mangel an Oel und Holz. Nir⸗


