Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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Wuͤſte Aſiens, theils um diejenigen ſeiner Mame⸗ lucken, die ſich ſeit der Schlacht noch nicht mit ihm vereiniget hatten, zu erwarten, theils um ſeinem Ha⸗ rem und ſeinem Gepaͤcke Zeit zu laſſen, Syrien zu erreichen. Murad hingegen ſchlug mit ſeinen Va⸗ ſallen den Weg nach Ober⸗Aegypten ein, und zog das linke Ufer des Nil hinan.

Napoleon nannte das heutige Treffen: die Schlacht bei den Pyramiden.

In der Nacht des Schlachttages noch ſchlief er in dem Landhauſe Murad⸗Beys zu Gizehz; die Armee freilagerte daſelbſt.

Die Mamelucken hatten auf dem Nil etliche so Fahrzeuge, die mit Reichthuͤmern beladen waren. Als ſie den Ausgang der Schlacht ſahen, und merkten, daß die franzoͤſiſchen Kanonen ſchon auf den Fluß uͤber die Inſel Rodah gerichtet waren, verloren ſie die Hoffnung zu deren Rettung, und ſteckten ſie in Brand.

Zu Kairo ging es ſchrecklich her. Der tuͤrkiſche Paſcha Said⸗Aboubecker, welcher in Aegyp⸗ ten den Schatten der Oberherrſchaft des Sultan zu behaupten hatte, war dem Ibrahim⸗Bey ge⸗ folgt, der Poͤbel ſchien Herr der Stadt zu ſeyn, bis die vornehmſten Scheiks und Mollahs die Ruhe zuruͤck in fuͤhren ſich bemuͤhten. Am andern Tage verlangte Kairo zu kapituliren. Napoleon verſicherte der Deputation, die Abſicht der Franzoſen ſey, im freund⸗