Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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ſich vertheidigen, gleichviel, von welcher Nation er ſey.

Es war keine Zeit zu verlieren. Napoleon be⸗ fahl ſogleich, ſo nahe als moͤglich, bei dem Meerbu⸗ ſen von Marabu Anker zu werfen, und die Aus⸗ ſchiffung der Truppen zu beginnen. Man fing damit noch am Abend der Ankunft an; die Flotte lag mit den Transport⸗Schiffen ſehr nahe bei Alexandrien vor Anker; alle Schaluppen wurden in wenigen Au⸗ genblicken in das Meer geſetzt, und mit Soldaten be⸗ mannt; ſie naͤherten ſich dem Ufer, die Stadt zu ib⸗ rer Linken laſſend. Allein das Meer wurde ſo unru⸗ hig, daß man nicht landen konnte, und daß die Scha⸗ luppen genoͤthiget waren, ſich an die dem Ufer naͤchſt⸗ liegenden Schiffe feſt binden zu laſſen. In dieſer Lage brachten ſie, mit ihrer Mannſchaft beladen, die Nacht zu, wobei ſie fuͤrchterlich hin⸗ und hergeworfen wurden. Sobald aber das Meer wieder ruhig war, ſo banden ſie ſich los, und ſteuerten nach der Kuͤſte, welche in einigen Stunden mit Soldaten uͤberdeckt war.— In dem Augenblicke des Landens ward ein Schiff, im Winde, ſignaliſirt.„Gluͤck,“ rief Napo⸗ leon, der beſorgte, ein brittiſches Spaͤhe⸗Schiff moͤchte ſich ihm naͤhern,„willſt du mich verlaſſen? Nur noch s Tage!— Aber nie hatte das Gluͤck mehr fuͤr ſeinen Guͤnſtling gethan. Das ſignaliſirte Schiff war die franzoͤſiſche Fregatte: Justice, welche von Malta kam.