Moͤnche zu Néguadé ein, wo ich mich einige Tage
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Den 24. langten wir in dem Dorfe Luxor an; es iſt an dem oͤſtlichen Ufer auf den Ruinen von The⸗ ben erbaut.
Seit zwei Tagen hatte ich eine große Menge Stoͤrche und mehrere Pelikane angetroff.⸗; letztern Vogel nennen die Einwohner wegen ſeines haͤutigen Sackes Waſſer⸗Kamel.
Dem Fuͤrſten Ism ain⸗Abu⸗Ali, welcher ſich Luxor gegenuͤber gelagert hatte, machte ich meine Aufwartung, und uͤberreichte meine Empfehlungs⸗ Schreiben. Dieſen alten, haͤßlichen und ganz gelaͤhmten Greis ſollte ich wieder jung machen und bei ihm die Stelle eines Leibarztes antreten, welcher ich durch die Flucht nach Néguads zu entgehen ſuchte. Ism ain, welcher meinen Aufenthalt erfahren hatte, ſchickte eine Botſchaft, ich moͤchte am folgenden Tage zu ihm kom, men. Ich ließ ihm, um Zeit zu gewinnen, ſagen: da er geſonnen ſei, in wenigen Tagen nach Néguade zu kommen, ſo baͤte ich um die Erlaubniß, ihn daſelbtt erwarten zu duͤrfen, weil ich an dieſem Orte beque⸗ mer, als anderwaͤrts wohnte, indem ich einige Ruhe noͤthig haͤtte. Dieß wurde mir auch bewilligt; ich rei⸗ ſte ſogleich nach Néguade ab, um der gefaͤhrlichen Ehre, arabiſcher Leibarzt zu ſeyn, ausweichen zu koͤnnen.
XVII. Den 26. Juni traf ich mit einem Bettel⸗
in der Wohnung meines Gefaͤhrten aufhielt. Es war jetzt die Zeit, in welcher der Nil anwuchs; ſein Waſ⸗


