Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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neueren, nicht merkwuͤrdigen Flecken Bardis an; er liegt ungefaͤhr 8 Meilen gegen Mittag von Echmimm. Die Menge von Palm⸗Baͤumen in der Thebais iſt gegen Suͤd von Bardis weit groͤßer, als gegen Nord dieſes Fleckens.

Den 1¹0. Nachmittags traf ich zu Farſchut ein, wo ſich eine andere Kolonie von italiſchen Barfuͤßern niedergelaſſen hatte. Ich hatte an ſie die naͤmliche Empfehlung, welche mir zu Echmimm unnuͤtz gewe⸗ ſen war; ich muß aber zur Ehre dieſer Moͤnche ſagen, daß ſie wenigſtens den aͤußern Schein einer ehrlichen, aber vielleicht eigennützigen Gaſtfreundſchaft gegen mich beobachteten. Das Haus dieſer Moͤnche, nicht ſo groß als jenes zu Schmimm, iſt dennoch geraͤumig, ſchoͤn und bequem. Ich traf einen chriſtlichen Kauf⸗ mann darin an, welcher den naͤmlichen Namen, wie ich, fuͤhrte, und unter welchem ich meinen Christia⸗ nism verbarg; er hieß Malliim Nusef. Die kleine Stadt Farſchut iſt ſchlecht gebaut, und hat den An⸗ ſchein von Armuth und Elend. Sie liegt ſehr weit in dem Lande, 2 gute Meilen vom Nil entfernt. Zwi⸗ ſchen dieſer Stadt und dem Fluſſe findet man den Fle⸗ cken Baſchura(Basjoura), wo ſich ein Kiaſchef auf⸗ haͤlt. Der Hafen von dieſen beiden Orten iſt das kleine Dorf Sahet. Allem Anſcheine nach ſteht Farſchut auf der Stelle der alten aͤgyptiſchen Stadt Aeanthus, wo es einen geheiligten Wald gab; eine

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