Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Theile Aegyptens eigen iſt, zum Vorſcheine. Man nennt ſie daſelbſt Dum und Dum Saidi.

XIII. Den 1. Juni Morgens brachen wir von TDahta auf, und ſetzten unſere Reiſe am weſtlichen Ufer des Nils, welcher oberhalb Tahta große Kruͤm⸗ mungen in ſeinem Laufe macht, gegen Suͤd fort. Als ich, muͤde dem langſamen Gange der Kamele zu fol⸗ gen, vergeblich den groͤßten Theil des Tages uͤber meine anderen Gefaͤhrten erwartet hatte, reiſte ich in das große Dorf Suhaje, welches 7 Meilen von Tahta, und faſt 1¼4 Meile von dem Fluſſe entfernt liegt.

Oberhalb demſelben enthaͤlt ein großer Kanal ſein Waſſer aus dem Nil, um es auf die Felder gegen We⸗ ſten zu leiten. Beſorgt um meine Gefaͤhrten reiſte ich vor Anbruche des andern Tages ab, um nach Sch⸗ mimm mich zu begeben. Bei meiner Ankunft in dieſer Stadt lief ich in das italieniſche Kloſter, wo ich meine Gefaͤhrten wegen meiner in großer Unruhe traf. Ich und meine Gefaͤhrten wurden uͤbel aufgenommen, und mir, wie ihnen bedeutet, uns nach einer anderen Wohnung umzuſehen.

Ich ließ in der Stadt nach einer Wohnung ſu⸗ chen, und da dieſe Nachfrage lange dauerte, ſo blieb ich bis Nachmittag da, ohne daß ſich Jemand um mich bekuͤmmerte, und ohne daß ich den Superior beſucht haͤtte. Die Moͤnche ließen ſich nicht einmal dann ſe⸗ ben, als ich meine Sachen den Kamelen auflud. Ich ging binweg, ohne daß ich einen von ihnen zu ſehen