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allein mit dem Haupte, ſondern mit dem halben Leibe. Sie brennen dann eine Lampe, und auf einem glatten Steine einige Koͤrner Weihrauch an, wobei ſie das Bild der h. Jungfrau und andere kuͤſſen.
Die Griechen dulden keine geſchnitzten Bilder; alle ſind hur ſehr grob auf Holz gemalt, und haben einen goldenen Grund. Da diejenigen, welche man in dieſem Lande Maler nennt, nicht zeichnen koͤnnen, ſo bedienen ſie ſich eines durchſtochenen Muſters, um dadurch die Zuͤge der Figuren anzuzeigen. Dieſe Mu⸗
ſter ſind von dem h. Lukas an immer von jedem Vater
guf den Sohn gekommen, und alle Marien⸗Bilder haben daher einerlei Stellung. Waͤhrend der Weih⸗ rauch brennt, empfehlen ſie ihre Angelegenheit den Heiligen, oder ſie zanken auch, wenn dieſe nicht nach
Wunſch geht. Dabei opfern ſie Oel, Kerzen, oder.
Geld.— Da man in dieſem Lande um geringe Ko⸗ ſten bauet, ſo vermachen die Griechen vor ihrem Ende etliche zwanzig Thaler zu einer Kapelle, daher es auf allen Inſeln eine ſo große Menge gibt. Dieſe muͤſſen auch ordentlicher Weiſe zum Quartier der Reiſenden dienen, wie zur Niederlage der Wagren ꝛc.
Amorgos iſt eine an Oel, Wein und andern Fruͤchten ſehr fruchtbare Inſel. Tiberius hat da⸗


