Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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ner. Sobald aber dieſe wieder fort ſind, uͤbt der Adel wieder ſeinen alten Stolz; man ſiehet nichts als Muͤtzen von Sammt, und hoͤret nichts anders, als von Stammbaͤumen reden. Griechen und Lateiner ſind inzwiſchen immer darauf bedacht, einander bei dem Kadi zu verrathen⸗

Die Jeſuiten haben eine Wohnung bei dem her⸗ zoglichen Thurm. Auch Kapuziner haben ſich nieder⸗ gelaſſen, und das Haus der Franziskaner befindet ſich außer der Stadt. Die Griechen, welche kaum von Außen eine Treppe anbringen koͤnnen, um in das erſte Stockwerk eines Gebaͤudes zu kommen, bewundern im Landhauſe der Jeſuiten die Stiege, welche inwendig iſt. Dieſes geht weit uͤber den Verſtand ihrer Bau⸗ meiſter.

Die Edelleute wohnen auf dem Lande in ihren Thuͤrmen, welche ſehr niedliche, viereckige Haͤuſer ſind. Sie beſuchen ſelten einander; die Jagd iſt ihre vorzuͤglichſte Beſchaͤftigung. Kommt ein guter Freund zu ihnen, ſo befehlen ſie einem ihrer Diener, das naͤchſte beſte Schwein oder Kalb, welches in der Nach⸗ barſchaft iſt, auf ihr Gebiet zu jagen. Dieſe Thiere werden dann weggenommen, nach Landes⸗Art ge⸗ ſchlachtet, und eine gute Mahlzeit davon gehalten. Hin und wieder ſieht man auf Naxia auch noch