Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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iſt ſehr rauh, der andere ziemlich eben. An verſchie⸗ denen Orten ſieht man große, gerundete Klumpen, oder Spitzen, wie Jupiters Donnerkeile. Daran haͤngen Lanzen von erſtaunungswuͤrdiger Laͤnge. Zur Rechten und Linken ſieht man Tuͤcher, oder Vorhaͤnge, welche gleichſam eigene Kabinette bilden. Unter ihnen bemerkt man einen großen Pavillon, durch Auswuͤchſe gebildet, welche den Kopf eines Blumenkohles vor⸗ ſtellen. Dann erheben ſich Pfeiler von Marmor, den Baumſtaͤmmen gleich, und alles iſt weiß und durch⸗ ſichtig kryſtalliſirt. Alle dieſe Geſtalten ſind gleichſam aus dem Marmor gewachſen, ohne daß Waſſer an dielem Ort iſt; ja vieles iſt noch im Wachſen be⸗

griffen.

Links in der Hoͤhle ſieht man eine Pyramide, die man den Altar nennt. Herr von Nointel, ein franzoͤſiſcher Abgeſandter, brachte hier mit vieler Be⸗ gleitung im J. 4673 die drei Weihnacht⸗Feiertage zu, und ließ eine Meſſe leſen. Hundert große Fackeln von gelben Wachs, und 400 Lampen brannten Tag und Nacht. Bei der Wandlung wurden 24 Stein⸗ Moͤrſer losgelaſſen; Trompeten und Hautbois mach⸗ ten den Vorgang noch feierlicher. Zu dieſem Ge⸗ daͤchtniſſe wurden die Worte an die Baſis der Pyra⸗ mide gegraben: