Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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erbaute der erſte Vezier Solimans eine Moſchee und eine Schule aus gehauenen Steinen. Vor dem Eingange der Moſchee iſt eine herrliche Quelle; hier gewaͤhrt auch ein Karavanſerai den Reiſenden Schutz.

Den 1. Jan. 1666 erreichte der Geſandte Adria⸗ nopel, welches von Konſtantinopel nur zs teut⸗ ſche Meilen entfernt iſt. Hadrianopel, vom Kai⸗ ſer Hadrian erbaut, gehoͤrte ehemals zu Thrazien, jetzt zu Romanien. Die mit Thuͤrmen und Mauern verſehene Stadt beſpuͤhlt der Hebrus. In der Mitte der Stadt erhebt ſich eine Moſchee aus gehaue⸗ nen Steinen; ſie iſt mit Blei gedeckt, und gewaͤhrt eine ſehr ſchoͤne Ausſicht. Sie iſt gleichfalls ein Werk des erſten Veziers Soliman. Das Serail des Sul⸗ tan mit ſchoͤnen Bruͤcken hat eine ſehr ſchoͤne Lage.— In der Moſchee ſingen tuͤrkiſche Moͤnche; ein Spring⸗ brunnen theilt das Schiff der Moſchee mit Waſſer im reichlichen Maße.

Von da reiſte er uͤber Cupribaſſa, Harman⸗ di, Jetima, Cajali und Papiſſa, und nach ei⸗ nem Verlaufe von 18 Meilen nach Philippopoli. In Harmandi befindet ſich ein Hann und eine Moſchee. Zu Philippopoli wurden mehr als 1000 Kamele in das Waſſer, abſichtlich bei der An⸗ kunft des Geſandten, getrieben. Bei Tartarbaſſik eroͤffnet ſich zwiſchen rauhen und mit Schnee bedeck⸗ ten Bergen eine ſehr geraͤumige und angebaute Ebene, welche von vielen kuͤnſtlichen Kanaͤlen durchſchnitten